Der Privatverkauf klingt für viele Eigentümer zunächst logisch: keine Maklerprovision, volle Kontrolle, direkte Kommunikation mit Interessenten. Gerade 2026 ist die Entscheidung aber heikler, als sie auf den ersten Blick wirkt. In Märkten wie Potsdam und Berlin, in denen Häuser je nach Lage schnell einen sehr hohen Gesamtwert erreichen, können schon kleine Fehler bei Preis, Unterlagen oder Verhandlung schnell deutlich teurer werden als die vermeintlich gesparte Provision. Zum 01.04.2026 lagen die durchschnittlichen Hauspreise in Potsdam grob zwischen 3.976 und 6.284 €/m², in Berlin zwischen 3.088 und 6.496 €/m² – je nach Lage und Haustyp deutlich darüber oder darunter. Genau deshalb ist der Privatverkauf nicht nur eine Frage von „mit oder ohne Makler“, sondern vor allem eine Frage von Risiko, Marktkenntnis und sauberer Umsetzung.